Als der Band 2013 erstmals erschien, wurde er enthusiastisch aufgenommen. Die Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und die Stiftung Lyrik Kabinett München empfahlen den Band. Der Lyriker Jan Wagner schrieb die Lyrikempfehlung: »Schwäne mit Köchinnenhälsen, Lippen, die so weich sind wie Fischinnereien, Gras, das als Fell im Wind schwimmt, und Sommersprossen, die selbst Tote aufwecken und an der Klingelschnur im Sarg reißen lassen würden. Carl-Christian Elzes Gedichte sind originell bild- und vergleichsstark, mal komisch, mal derb, oft überraschend und immer berührend. Dabei geht jedes der Gedichte von einem ungeschützt sich ausstellenden, sich immer wieder hinterfragenden Ich aus, von dessen scheinbar ganz alltäglichen Beobachtungen an sich selbst und anderen, von jenen allen bekannten und doch verlässlich rätselhaften Gefühlsregungen. Ein Band, der leicht wirkt, so luftig ist wie der titelgebende Wasserturm, der aber nachwirkt; Gedichte, die so zärtlich wie übermütig daherkommen: Aber ›wollen wir vernünftig sein, müssen wir zum schlachthof gehen.‹«
Die erweiterte Neuauflage des Wasserturm-Bandes von Carl-Christian Elze enthält bisher unveröffentlichte "Bonustracks" aus der Rohfassung des Gedichtbandes von 2011 sowie kurze Aufsätze und Betrachtungen zu den Gedichten von Kristian Kühn, Peter Geist und Holger Pils.