Stimmen zum Buch:

 

Elzes stets in Existenzielles verweisende Spiel ist eines mit hohem Einsatz, denn die Kaschierungsmöglichkeiten sprachlicher Ungelenkheiten sind in solch performativ ausgelegter Dichtung ungleich geringer als in Inversionen aller Art, etwa dunklen Metaphernscharaden. Peter Geist

Carl-Christian Elzes neue Gedichte bedienen sich eines Tons, der in der zeitgenössischen Lyrik vielleicht gefehlt hat – einfach, ohne banal zu sein, direkt und dennoch originell, bild- und vergleichsstark, mal komisch, mal derb, oft überraschend und immer berührend. Jan Wagner

Die Verse erscheinen geradezu rhythmisiert durch die Frequenzen des Körpers, den Schritt, den Puls, den Augenaufschlag, Aufwachen und Einschlafen. Und sie erscheinen als Äußerungen der Wahrnehmung in Momenten größter Wachheit, durch explizites Sehen, Hören, Fühlen. Holger Pils

Elze ist ein Artist der Absurditäten, in deren Spiegelungen er sich und wir uns von vielen Seiten betrachten können und manchmal auch, ohne uns zu Gesicht zu bekommen. Andreas Altmann

Eine Direktheit, die wir sonst vermissen in der selbstverliebten Eloquenz der Postmoderne. Frank Milautzcki

Elze steigert nun den schon immer vorhandenen heiteren, „ätherischen“ Anteil seiner Texte und erreicht hierdurch eine Fortsetzung der leichten Elemente in neuem, ungewöhnlich leichtem Tonfall. Der sich wenig schert um die Poetiken seiner Kollegen. Armin Steigenberger